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Weiboldshausen, 31.01.2020, der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat Manuel Westphal schenkt Schülerinnen und Schülern der Montessori-Schule Weißenburg-Gunzenhausen eine Unterrichtsstunde – Freie Schulen wollen durch Information und Dialog auch auf kommunaler Ebene einen Beitrag leisten gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung.

„Ich bin heute wirklich gerne an die Montessori-Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern eine Unterrichtsstunde zu schenken. Aber auch für mich ist das ein Geschenk, mit Schülern im unmittelbaren Dialog sein zu können. Ich hoffe, viele Fragen zur Politik in unserem Landkreis beantworten zu können“, so Westphal.

Der Landratskandidat sieht in der Veranstaltung der freien Schulen unter dem Motto „Tür auf – Kommunalpolitiker schenken eine Unterrichtsstunde“ eine wichtige Gelegenheit, durch Präsenz, Information und Dialog über die ganz besondere Bedeutung der Landes- und Kommunalpolitik zu informieren und durch seinen einen Beitrag gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung zu leisten.

„Durch den direkten Kontakt mit dem örtlichen Politiker“, so Karin Heller, Vorstandsmitglied im Montessori-Trägerverein, „soll das so wichtige und leider immer geringer werdende staatsbürgerliche Interesse der jungen Generation angeregt und jegliche Berührungsängste mit der Politik vor Ort abgebaut werden.“

Für die Montessori-Schule sei das ein Anliegen über den Lehrplan hinaus. Heller betonte: „Demokratie lebt von Teilnahme – und dazu wollen wir mit dieser Aktion beitragen: Den Politiker zu unseren Schülern vor Ort bringen.“ Hierfür räumte Westphal den aufmerksam zuhörenden Viertklässlern in der von ihm gestalteten Unterrichtsstunde viel Zeit ein, indem er seine Aufgaben als Landtagsabgeordneter genau beschrieb und auch darauf einging, warum er nun als Landrat kandidiere und was ihn an dieser Aufgabe reize. Die vielen Fragen der äußerst aufmerksamen und interessierten Kinder beantwortete Westphal mit viel Freude und lud die Kinder auch zu einem Gegenbesuch im Landtag ein.

Bei seinem Besuch nahm sich Westphal auch Zeit, das für die Montessori-Pädagogik kennzeichnende Prinzip der Freiarbeit kennenzulernen, indem er im Unterricht einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe hospitierte und den vertieft arbeitenden Kindern über die Schulter blickte. „In der Freiarbeit dürfen wir unsere Arbeiten selbst wählen, wobei wir jedoch von unseren Pädagogen begleitet werden und mit ihnen das weitere Vorgehen immer wieder besprechen”, erklärte ein Viertklässler dem Abgeordneten.

Zum Abschluss seines Besuchs erhielt Westphal von den Kindern ein Zeugnis über seine Unterrichtstätigkeit im Rahmen des Aktionstages überreicht.

Zusätzliche Information:

  • An der Aktion der Privatschulen in Bayern vom 27. bis 31. Januar 2020 nehmen bayernweit Kommunalpolitiker, Landräte, Bürgermeister, Kandidaten, aber auch MdLs und MdBs teil (Aktualisierung der Termine auf politikmachtschule2020.de)
  • Diese Aktion ist bereits die vierte, die die Privatschulen vor Landtags- oder Bundestagswahlen durchführen. Teilnahme und positive Resonanz waren jeweils besonders zahlreich
  • Zur Schule: An der Montessori-Schule Weißenburg-Gunzenhausen lernen an den Schulstandorten in Weiboldshausen und Pleinfeld Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe in jahrgangsgemischten Lerngruppen. Material- und interessengeleitetes, sinnhaftes und motiviertes Lernen orientiert am individuellen Lern- und Entwicklungsstand jedes Einzelnen, Lebensweltorientierung und Stärkung der Persönlichkeit sind Kernprinzipien der Montessori-Pädagogik. Bei der Montessori-Schule handelt es sich um eine gebundene Ganztagsschule. Weitere Informationen unter: www.montessoriwug.de